Bildergalerie:
Die bewegte Geschichte ist nachzulesen in

"Die Stadtkirche - Juwel im Herzen von Schorndorf".
Erhältlich in der Stadtkirche und in den Pfarrämtern.
Bestellen Sie hier den Kirchenführer der Stadtkirche Schorndorf.
Jedes Denkmal hat (s)eine Geschichte, auch die Stadtkirche. Darüber, wie die Baugeschichte verlief der welche kunsthistorischen Schätze sie birgt, erzählt die in ihrer Weise einmalige "Kirchenführer"-Broschüre. Sie ist erhältlich in Schorndorfer Buchläden, über die Pfarrämter oder direkt vor Ort in der Stadtkirche.
Menschen vor uns haben die Stadtkirche als einen besonderen Ort erfahren: Hier konnte man Gott, einander und sich selbst begegnen. Hier fand das Leben immer wieder Mitte und Heimat. Und die ästhetische Erhabenheit, die die Kirche auszeichnet, war durch die Jahrhunderte Sinnbild für die Hoffnung auf ein heilvolleres Leben und Frieden.
So wird verständlich, welche energische Leidenschaft Menschen vor uns stets gezeigt haben, um dieses Gebäude zu erhalten. Besonders beeindruckt die Leistung der wenig Überlebenden im 17. Jahrhundert: In dunkelster Zeit, geschwächt von Krankheit, Hunger, Armut, Krieg und Sterben nach dem 30jährigen Krieg packten hier die rund 400 verbliebenen Bürger Schorndorfs die unglaubliche Aufgabe an: Sie sorgten für den Wiederaufbau der Kirche, wie wir sie heute kennen, aus dem Schutt, um so ein Hoffnungszeichen für die Zukunft zu setzen.
Die Schorndorfer sammelten in ihren eigenen Reihen über 500 Gulden. Der Magistrat der Stadt stand dem nicht nach und brachte knapp 900 Gulden für den Wiederaufbau auf. Was vom alten durch die Brandkatastrophe geschmolzenen Glockenmetall freigelegt werden konnte, wurde für 171 Gulden verkauft. Einzelne angesehene Bürger sorgen für konkrete Stiftungen. Andere machten sich zu Sammelreisen auf: Selbst der spätere Schorndorfer Bürgermeister Georg Weyhenmeyer ließ es sich nicht nehmen, mit einem Gefährten ganz in den Norden Deutschlands aufzubrechen, um dann nach 74 Tagen über 200 Gulden mit nach Hause zu bringen.
So zog die Hilfe Kreise - alle halfen mit: auch der württembergische Herzog Eberhard, der Landtag, Reichsstädte wie Lindau, Heilbronn, Straßburg oder Schwäbisch Gmünd. 1660 bekam Schorndorf wieder seine Mitte, sein Herz: Die Stadtkirche war renoviert!
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Kirchbauvereins
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Schorndorf e.V.
Kreissparkasse Waiblingen
BLZ 602 500 10
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